Israel und seine Feinde

Vortrag von Sebastian Mohr und Tilman Tarach eine Veranstaltung der AFA Dresden

Handelt es sich beim Kampf gegen Israel, den Araber schon Jahrzehnte vor der Staatsgründung führten, um einen Kampf gegen Ungerechtigkeit und Besatzung, oder geht es vielmehr gegen jede souveräne jüdische Präsenz in der Region? Neben dem Stellenwert der Gründung Israels möchte diese Veranstaltung auch die “andere Seite” beleuchten: Die Gründung und Geschichte der “Palästinensischen Befreiungsorganisation” (PLO), die bis heute auf Seiten der Palästinenser der einzige Verhandlungspartner ist, der für Israel zur Verfügung steht. Wie antisemitisch ist die Organisation, die einerseits seit Jahrzehnten in den internationalen Terrorismus verstrickt ist, und andererseits permanente Solidarität der internationalen Gemeinschaft genießt?

Dr. Tilman Tarach erläutert die Geschichte und Bedeutung der israelischen Staatsgründung. Er zeigt dabei auf, wie und warum aus dem alten antisemitischen “Gerücht über die Juden” das antizionistische “Gerücht über Israel” geworden ist. Tilman Tarach lebt in Berlin und Freiburg und ist Jurist sowie Autor des Buches Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die “Protokolle der Weisen von Zion” und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt (mit einem Vorwort von Henryk M. Broder, Edition Telok 2011). Artikel von ihm erschienen in “Konkret”, “Jüdische Allgemeine” und “Jerusalem Post”.

Sebastian Mohr wird anhand der Biografie Yassir Arafats die Genese der PLO erklären. Dabei wird er sowohl auf die Beziehungen der PLO zum internationalen Terrorismus, als auch auf die neusten Entwicklungen der PLO unter dem derzeitigen Vorsitzenden MahmudAbbas eingehen. Sebastian Mohr ist Mitarbeiter des “Mideast Freedom Forum Berlin”, des Bündnisses “Stop The Bomb” sowie Vorstandsmitglied der deutschen Sektion der “Scholars for Peace in the Middle East”.