Tierrechtsrecherchen in der Nutztierhaltung. Umsetzung, Bedeutung und Chancen

Vortrag mit der Tierbefreiung Dresden im Rahmen der Veranstaltungsreihe Learning To Fly - eine andere Welt ist machbar

Sie stehen überall in Deutschland, eigentlich sind sie für jede und jeden sichtbar. Doch die Bauten werden nur in den seltensten Fällen als das identifiziert, was sie sind: Tierfabriken

Die Kritik an der Landwirtschaft wächst in letzten Jahren enorm und stammt aus verschiedenen Richtungen: Umweltschutz, Welthunger, Klimawandel, Nitratbelastung. Aber auch die Haltung der Tiere in den Ställen steht immer mehr im Fokus.

Einen nicht unerheblichen Beitrag dazu dürften die Aufnahmen geleistet haben, die hinter den unscheinbaren Mauern der Industrie erstellt wurden. Verschiedene, sogenannte Rechercheteams veröffentlichen unentwegt Bilder von Schweinen mit abgebissenen Schwänzen, kahlen Hühnern, Puten die nicht mehr aufstehen können, totgeschlagenen Ferkeln und Kühen, die während des Melkvorgangs malträtiert werden.

Neben rein praktischen Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltungsreihe Learning to Fly – eine andere Welt ist machbar? aber auch eher theoretische Fragen beantwortet werden: Was können Recherchen leisten und ebenso wichtig: Was können sie NICHT leisten? Welche Fallstricke und Gefahren gibt es, wie können diese umgangen werden und wie kann der Kritik an Rechercheteams entgegnet werden?