Täterinnenschaft - Frauen - Feminismus - Körper und Nationalsozialismus - Deutschland, nein danke!

Am Abend des “Aber eigentlich ist es der erste…” wird die Auseinandersetzung um Frauen als Täterinnen im Nationalsozialismus für die radikale feministische Bewegung seit den 1980er Jahren in der BRD bis in die Gegenwart vorgestellt und diskutiert.

Im Vordergrund stehen, neben den theoretischen und praktischen Überlegungen der feministischen Debatten, die biografischen Entscheidungen zweier Feminist*innen: Ingrid Strobl hat antifaschistische und jüdische Frauen im bewaffneten Widerstand interviewt und sich mit Militanz und Geschlecht auseinandergesetzt. Christina Thürmer-Rohr, Pionierin der feministischen Theorie und Musikerin, sagt uns: Geschlecht und Nation sind keinen Blumentopf wert. Denn “Frausein allein ist kein Programm!”, und das “Anfangen” wollen wir lernen.

*Warum kein Stern? Die Bipolarität der Geschlechterzuschreibung ist Teil nationalsozialistischer Ideologie, und daher wurden Frauen* verfolgt. Deshalb benutzen wir keinen * oder andere emanzipatorische Sprache für die Täterinnen.

“Aber eigentlich ist es der erste…” ist unser neues Format. Wir laden am ersten Freitag im Monat zur kosmopolitischen Bar plus wechselndem Programm in die Kosmotique. Wir machen Lesungen, Talks, sehen Filme und was uns sonst Interessantes über den Weg läuft. Gerne können auch Eigenproduktionen, Beliebtes oder Strittiges vorgestellt und diskutiert werden.