Verschoben auf das Frühjahr 2022! Filmabend „Widerstandsmomente“

Diese Veranstaltung wird im Frühjahr 2022 nachgeholt! Im Film Widerstandsmomente (A 2019, 98 min, Deutsch, Französisch, Dari, Untertitel: Deutsch/English) geht die österreichische Filmkünstlerin und Aktivistin Jo Schmeiser anhand unterschiedlicher Frauenporträts der Frage nach, wie widerständige Momente – in Ausnahmesituationen wie im Alltag – zu einer politischen Lebenshaltung werden. Auf Basis von Interviews mit Aktivistinnen der Gegenwart und historischen Tondokumenten, Lebensberichten über antifaschistischen Widerstand der 1940er-Jahre und Zwangsarbeit, entwirft der Film ein Mut machendes Panorama an Stimmen, Erfahrungen und Strategien – gelebte Möglichkeiten kollektiven und selbstbestimmten Engagements für eine solidarische Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung. Ein Seil spannt sich von dem was gestern war, und dem, was heute geschieht, zu dem was sein könnte: eine solidarische Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung.

Wir zeigen die deutschsprachige Version im großen Raum und die englischsprachige Version im vorderen Raum. Achtung: Es gilt die 2G-Regel! Bitte testet euch vorher zusätzlich zu Hause. Bei Bedarf halten wir auch Tests vorrätig. Wer das in Anspruch nehmen möchte, kommt bitte bereits 18:30 Uhr. Bringt euch außerdem eine FFP2-Maske mit. Dankeschön!

Nach der Vorführung gibt es ein Gespräch mit Jo Schmeiser (Regisseurin), Konstanze Hanitzsch (Autorin) und den kosmotique Betreiber*innen.

Mit dabei ist das Booklet Widerstandsmomente (Moments of Resistance) mit Texten von Fouad Asfour, Monika Bernold, Konstanze Hanitzsch, Christian Höller, Anna Kowalska und Isabell Lorey.

Zur Website des Films

Wir haben im Vorfeld der Veranstaltung ein Interview mit Jo Schmeiser geführt. Ihr findet es hier.

Unsere Gäste:

JO SCHMEISER arbeitet als Künstlerin, freie Grafikerin und Textproduzentin (Autorin & Herausgeberin) zu kulturellen und gesellschaftspolitischen Themen. Ausstellungen, Filme und Videos mit Simone Bader unter dem Label Klub Zwei. Arbeitsschwerpunkte sind: Kunst an den Schnittstellen zu Film, Theorie, Gesellschaftskritik und Aktivismus; Antirassistische Bildpolitiken und öffentliche Interventionen gegen Rassismus & Sexismus; Feministische Repräsentationskritik; Nachwirkungen des Nationalsozialismus in der Gegenwart und Antisemitismus. Im Film Widerstandsmomente geht die Filmkünstlerin und Aktivistin Jo Schmeiser anhand unterschiedlicher Frauenporträts der Frage nach, wie widerständige Momente – in Ausnahmesituationen wie im Alltag – zu einer politischen Lebenshaltung werden. Sie lebt in Wien.

KONSTANZE HANITZSCH studierte Gender Studies und Neuere deutsche Literatur und arbeitete zu geschlechtlicher Codierungen von Schuld und Scham, von Opfer- und Täterpositionierungen insbesondere in der Erinnerung an den Nationalsozialismus. Sie promovierte zu >Deutsche Scham. Gender. Medien. »Täterkinder«: Eine Analyse der Auseinandersetzungen von Niklas Frank, Beate Niemann und Malte Ludin<. Sie war Teil der von „Salon4. Queersalonieren am Kottbusser Tor“. 2019 führte sie das Symposium „Postmagicscience. Pure reason must never prevail. Witchcraft, magic and feminist materialism“ durch. In ihrer »Hexenküche« soll die Idee der Postmagicscience fortgeführt und weiterentwickelt werden. Mit dem Projekt Hexenküche begibt sie sich auf die Suche nach einer Spiritualität, die widerständig und antiessentialistisch ist, und die queerfeministische, emanzipatorische und antikoloniale Botschaften vermittelt. Sie arbeitet vorwiegend in Berlin.

English:

This event will be made up for in spring 2022!

Moments of Resistance

Film evening with talk and booklet (A 2019, 98 min, German, French, Dari, subtitles: German/English). We show the German language version in the large room and the English language version in the front room.

Attention: the 2G rule applies ! Please test yourself additionally at home beforehand. If necessary, we also keep tests in stock. If you would like to take advantage of this, please come as early as 6:30 pm. Also bring an FFP2 mask with you. Thank you!

In the film Widerstandsmomente (Moments of Resistance), Austrian film artist and activist Jo Schmeiser uses different portraits of women to explore how resistant moments - in exceptional situations as well as in everyday life - become a political way of life. On the basis of interviews with contemporary activists and historical audio documents, life stories about anti-fascist resistance in the 1940s and forced labor, the film creates an encouraging panorama of voices, experiences and strategies - lived possibilities of collective and self-determined engagement for a society in solidarity without discrimination and exclusion. A rope stretches from what was yesterday and what is happening today to what could be: a society in solidarity without discrimination and exclusion.

After the screening there will be a discussion with Jo Schmeiser (director), Konstanze Hanitzsch (author) and the kosmotique organizers. The booklet Moments of Resistance with texts by Fouad Asfour, Monika Bernold, Konstanze Hanitzsch, Christian Höller, Anna Kowalska and Isabell Lorey is part of the event.

To the Website of the film

We did an interview with Jo Schmeiser before the event. You can find it here.

Our guests:

JO SCHMEISER works as an artist, freelance graphic designer and text producer (author & editor) on cultural and socio-political topics. Exhibitions, films and videos with Simone Bader under the label Klub Zwei. Main areas of work are: Art at the intersections with film, theory, social critique and activism; Anti-racist image politics and public interventions against racism & sexism; Feminist representation critique; Aftermath of National Socialism in the present and anti-Semitism. In the film Widerstandsmomente (Moments of Resistance), film artist and activist Jo Schmeiser uses different portraits of women to explore how resistant moments - in exceptional situations as well as in everyday life - become a political way of life. She lives in Vienna.

KONSTANZE HANITZSCH studied Gender Studies and Modern German Literature and worked on gendered encodings of guilt and shame, of victim and perpetrator positioning, especially in the memory of National Socialism. She wrote her doctoral thesis on >German Shame. Gender. Media. “Children of Perpetrators”: an analysis of the arguments of Niklas Frank, Beate Niemann and Malte Ludin<. She was part of “Salon4. Queersalonieren am Kottbusser Tor.” In 2019, she led the symposium “Postmagicscience. Pure reason must never prevail. Witchcraft, magic and feminist materialism.” In her »Hexenküche« the idea of Postmagicscience is to be continued and further developed. With the Hexenküche project, she embarks on a search for a spirituality that is resistant and anti-essentialist, and that conveys queerfeminist, emancipatory, and anti-colonial messages. She works primarily in Berlin.